Maschinenraum und Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen verknüpfen Forschung und Praxis zu Nachfolge, KI und unternehmerischem Wandel

Der Maschinenraum erweitert sein Partnernetzwerk im Bereich Wissenschaft und Forschung und begrüßt das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen (FIF) an der Zeppelin Universität als neuen Universitätspartner.

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Pressemitteilung I 15.04.2026

Maschinenraum und Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen verknüpfen Forschung und Praxis zu Nachfolge, KI und unternehmerischem Wandel

Friedrichshafen/Berlin, April 2026 Der Maschinenraum erweitert sein Partnernetzwerk im Bereich Wissenschaft und Forschung und begrüßt das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen (FIF) an der Zeppelin Universität als neuen Universitätspartner.

Mit seinem Fokus auf die Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen mit Themen rund um Innovation, Marketing, Strategie und Nachfolge bringt das FIF eine wichtige wissenschaftliche Perspektive in das Maschinenraum-Ökosystem ein. Als eines der wenigen Institute im deutschsprachigen Raum arbeitet das FIF dabei konsequent an der Schnittstelle von Familie, Unternehmen und Vermögen und verbindet international sichtbare Forschung mit Fragestellung aus der unternehmerischen Praxis.

Forschung zu Familienunternehmen trifft unternehmerische Praxis

Mit der Partnerschaft stärkt der Maschinenraum den gezielten Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und mittelständischer Praxis. Als kuratiertes Netzwerk führender deutschsprachiger Familienunternehmen bringt der Maschinenraum Unternehmen zusammen, die vor konkreten Transformations-, Führungs- und Innovationsfragen stehen.

Aktuell beschäftigt sich das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen beispielsweise mit den Themenfeldern NextGen und Nachfolge, Künstliche Intelligenz in Familienunternehmen sowie dem breiteren Ökosystem von Unternehmerfamilien und Family Offices. Im Mittelpunkt stehen dabei datengestützte Erkenntnisse zu veränderten Nachfolgekonstellationen, zum Spannungsfeld zwischen Kontinuität und technologischem Wandel sowie zur wirtschaftlichen Rolle von Unternehmerfamilien über das operative Geschäft hinaus.

Gemeinsame Formate für Austausch und Praxistransfer

Wie viele große Familienunternehmen steht Viega vor komplexen Transformationsaufgaben. Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Organisation, um strategische Entscheidungen noch gezielter an regionale Marktanforderungen anzupassen. Dies umfasst nicht nur Produkte, sondern auch die Implementierung effizienter Prozesse und eine Stärkung der Regionen. Diese Maßnahmen sind Teil einer langfristigen Organisationsentwicklung, damit Transformation nachhaltig und wirksam gelingen kann.

Der Maschinenraum als Plattform für Austausch und Co-Creation

Im Rahmen der Partnerschaft sind erste gemeinsame Formate bereits angedacht. Die Partnerschaft zielt darauf, Fragestellungen gemeinsam anzugehen, die weder rein akademisch noch rein praxisgetrieben zu lösen sind. Der Maschinenraum bietet dafür den Raum zum Austausch im Netzwerk, das FIF bringt Erkenntnisse aus der internationalen Forschung ein. Zugleich soll der Dialog auch neue Impulse für die Forschung setzen, denn gute Forschung entsteht im Austausch mit der Praxis.

„Was Familienunternehmen beschäftigt, lässt sich nicht im Elfenbeinturm erforschen. Nachfolge, der Umgang mit Innovation generell oder digitaler Transformation und Künstlicher Intelligenz im speziellen, die Frage, wie Unternehmerfamilien über ihre Firmen hinaus wirtschaftlich gestalten: Das sind Themen, bei denen Forschung und Praxis aufeinander angewiesen sind. Unser Institut arbeitet seit der Gründung 2009/2010 eng mit Familienunternehmen und Unternehmerfamilien zusammen, und diese Nähe zur familienunternehmerischen Praxis prägt unsere Forschung von Anfang an. Der Maschinenraum ist für uns der richtige Ort, um diesen Austausch weiterzuführen und gemeinsam ins Machen zu kommen“, sagt Prof. Dr. Reinhard Prügl.

Auch Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums, betont die Relevanz der Partnerschaft: “Mit dem Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen gewinnen wir einen Partner, der wissenschaftliche Perspektive und praktische Relevanz eng zusammenbringt. Gerade bei Themen wie Nachfolge, NextGen und Künstlicher Intelligenz ist dieser Austausch für unser Ökosystem besonders wertvoll“.

Über den Maschinenraum:

Der Maschinenraum ist ein Ökosystem, das über 80 deutsche Familienunternehmen vernetzt, darunter Jägermeister, Fiege Logistik oder Würth Industrie Service. Ziel ist es, durch Zusammenarbeit, die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und Wissensaustausch den Herausforderungen mittelständischer Unternehmen zu begegnen, zukunftsfähige Lösungen zu schaffen und die Transformations- und Innovationskraft der Mitglieder zu stärken. Dazu bietet das Netzwerk Online-Tools, moderierte Austauschformate, Kontakte zu Universitäten, Start-ups und Venture Capital sowie spezialisierte Workshops. Der Maschinenraum unterstützt seine Mitglieder mit einer objektiven Sichtweise im Innovationsmanagement, identifiziert Potenziale und Schwachstellen und befähigt sie durch unternehmensübergreifende Trainings für die Herausforderungen von morgen.

Über das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen:

Das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen | FIF ist ein zu großen Teilen eigenfinanziertes Institut an der Zeppelin Universität. Kern unserer Forschung ist die Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien in den Bereichen „Nachfolge & nächste Generation“, „Innovation & Entrepreneurship“, „Marke“, „Nachhaltigkeit“, „Family Office“, „Strategie“ und „Family Governance“. Neu hinzugekommen ist der Bereich "Künstliche Intelligenz in Familienunternehmen". Dabei verbinden wir forschungstheoretische und praxisorientierte Ansätze mit einem unternehmerischen Geist, um die Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien aktiv mitzugestalten. Hierfür arbeiten wir mit allen Generationen einer Unternehmerfamilie zusammen.

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